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Projekt Nepomuk

Projekt NepomukDie meisten Menschen im Landkreis wollen gerne zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung, umsorgt von ihnen vertrauten Menschen, die ihnen noch verbleibende Lebenszeit verbringen.

„Hier setzt die Idee der ambulanten Palliativversorgung an“, erklärt Dr. Heinz Sperber, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Region Neumarkt.

Engagierte Ärzte, Wohlfahrtsverbände, der Hospizverein, die Palliativstation und andere Akteure des Landkreises wollen eine ambulante Palliativversorgung für die Landkreisbewohner aufbauen. Das Problem stellt die Finanzierung zu Beginn des Projekts dar. Bei erfolgreicher Verwirklichung wird die weitere Finanzierung von den Krankenkassen übernommen werden.

Die Bürgerstiftung Region Neumarkt hat daher beschlossen, die Anschubfinanzierung für eine koordinierende Schwester zu übernehmen. Der Erlös des Advents-Los-Kalenders 2011 und 2012 soll hierfür zur Verfügung gestellt werden.

Wir haben das Projekt „Nepomuk“ genannt nach dem Brückenheiligen, der uns den Weg vom Diesseits ins Jenseits weist.

Nachdem die Anschubfinanzierung steht, werden sich alle Akteure darum bemühen, das Projekt der ambulanten Palliativversorgung möglichst rasch umzusetzen.

„Wir hoffen“, so Dr. Heinz Sperber, „dass weitere Spenden für dieses so sinnvolle Projekt bei der Bürgerstiftung eingehen, denn Selbstbestimmung bis zuletzt ist ein wichtiger Eckpfeiler, damit schwerkranke Menschen ihren letzten Weg in Würde zu Hause gehen können.“ 

Mittlerweile wurde ein Betrag von 20.000 € an Palli Vita überwiesen.